Was ist die Kleinunternehmerregelung?

Die Kleinunternehmerregelung besagt, dass ein Unternehmer oder Selbständig tätiger mit einem geringen Umsatz wie ein Nichtunternehmer behandelt werden kann. Es muss also keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abgeführt werden. Das ist auch schon der Hauptvorteil der Kleinunternehmerregelung. Umgekehrt darf natürlich auch keine Vorsteuer geltend gemacht werden.

Bis zu welchem Umsatz gilt die Kleinunternehmerregelung?

Kleinunternehmer dürfen im vergangenen Jahr nicht mehr als 17.500 Euro Umsatz erwirtschaftet haben und im laufenden Geschäftsjahr noch nicht mehr als 50.000 Euro eingenommen haben. Beide Voraussetzungen müssen erfüllt sein, sonst greift die Kleinunternehmerregelung nicht. Übersteigen die Einnahmen diese Grenze, muss der Unternehmer auf all Umsätze die Umsatzsteuer erheben. Das ist gesetzlich vorgeschrieben und die Kleinunternehmerregelung greift dann nicht mehr.

Weitere Details zur Kleinunternehmerregelung

Natürlich können Kleinunternehmer auch Umsatzsteuer abführen und die Vorsteuer geltend machen. Die freiwillige Umsatzsteuerveranlagung kann sich lohnen, wenn die Vorsteuer höher ist als die zu vereinnahmende Umsatzsteuer. Die Entscheidung für eine freiwillige Umsatzsteuerveranlagung gilt für die nächsten 5 Jahre.

Die Vorsteuer und Umsatzsteuer inklusive Umsatzsteuer Identifikationsnummer müssen nicht auf den Rechnungen angegeben werden.

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